Richtig Heizen und Lüften
Bewusst Heizen und regelmäßig die Wohnung lüften lohnt sich doppelt:
Der Energieverbrauch sinkt und die Entstehung des Schimmelpilzes, welcher in den meisten Fällen hausgemacht und nicht an einem Baufehler liegt, wird vermieden. Wer regelmäßig 2 bis 4 mal am Tag, fünf bis zehn Minuten mit offenem Fenster lüftet spart Energie.
Frische Luft erwärmt sich besser und die Feuchtigkeit verschwindet aus den Räumen.
Während der Lüftungsphasen sollte die Heizung ausgeschaltet sein. Im Gegensatz zum „offenem Fenster“ Lüften bringen ständig gekippte Fenster reichlich wenig. Die Wohnung wird nie richtig warm und es wird dauerhaft Wärme nach draußen freigesetzt.
Die optimale Temperatur ist von Raum zu Raum unterschiedlich. Durchschnittlich sollten es 19 - 22 °C mit einer relativen durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit zwischen 45 - 60% sein. Das Schlafzimmer hat eine optimale Temperatur bei 18 °C, im Bad hingegen sollte eine Temperatur von ca. 24 °C vorherrschen. Generell sollten die Räume nicht auf unter 18 °C abkühlen, da der Energieverbrauch um einen kalten Raum wieder aufzuheizen höher ist, als eine Mindesttemperatur zu halten.
Weitere Tipps, um weniger Energie zu verbrauchen:
- Vor Heizkörpern dürfen keine Möbel gestellt und schwere Vorhänge auf gehangen werden, da sonst der Raum nicht warm wird.
- Die Türen zu weniger temperierten Räumen sollten geschlossen bleiben.
- Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizenergie.

